| “Die meisten Leute gehen an allem vorbei, aber wenn man sich vornimmt, die Augen aufzumachen, findet man die tollsten Sachen!” Pippi Langstrumpf, Sachensucherin Ich arbeite seit 1982 als Künstlerin in Berlin, bin als Jägerin & Sammlerin von Objekten unterwegs, die ich auf Schrottplätzen,Straßen & in der Natur finde - Dinge einer zukünftigen Kunst-Poesie-Welt, an der andere achtlos vorbeigehen. Sehen bedeutet - wahrnehmen, unterscheiden, darauf achten, aufpassen, sich kümmern, sich sorgen, den Blick schärfen,einen Blick schenken & ---dahinter sehen. Ich mache keine Skizzen oder Entwürfe, sondern erarbeite ausgehend vom vorhandenen Material, inspiriert durch seinespezifische Form, intuitiv das einzelne Werk: Geburt metallener Fabelwesen & Wunderkammern aus verbrauchte Reliktenmit eigener Geschichte, die hier neues Leben erfahren, zu Bausteinen einer neuen Identität werden. Durch die Kraft der künstlerischen Inspiration soll der geheime Geist in den Dingen, ihre verborgene Schönheit aufgespürt werden.Ich arbeite mit Bildern & Assoziationen zu Mythologie & Volkskunde. Viele meiner Werke - insbesondere die Wunderkammern erzählen von vergessener/ verdrängter/ verfälschter Geschichte. Meine künstlerische Arbeit umfasst fünf Bereiche: Fotoprojekt:Wandering on the Wild Side,Wunderkammern, Skulptur, Kreaturen, Naturgeister. WANDERING ON THE WILD SIDE ist ein Foto/ Buch & Ausstellungsprojekt, das ich zusammen mit der Fotokünstlerin Iris Weirich realisiere. Im Mittelpunktsteht die Kunstfigur Sir Reynard, die ich mit kunstvoll gestalteter Fuchsmaske und Kostümen verschiedener Epochen verkörpere. Dieser Fuchs ist ein Zeitreisender & Grenzgänger zwischen Wildnis & Zivilisation, der aus dem Königreich der letztenundurchdringlichen Wälder kommend die menschliche Welt bereist: bedeutende Kulturstätten & historische Schauplätze ebenso wie das moderne Lebensumfeld in der Großstadt. WUNDERKAMMERN Inspiriert von den Wunderkammern der Renaissance, in denen Ungewöhnliches, Seltenes oder Verformtes gesammelt & ausgestellt wurde, entwickle ich seit 2000 meine Mirabilia: kleine Kammern, in denen ich auswertvollem & wertlosem,gewöhnlichem & ungewöhnlichem, natürlichem & “gemachtem” kleine Landschaften der Poesie gestalte. Thema meiner Wunderkammern ist die große Göttin in ihren Inkarnationen von Ishtar & Freyja über Kali & Maria bis Barbarella. Die Ausstellungsräume werden zu Tempeln aus Samt & Seide, Räucherwerk & Wasserspielen, Diwanen & Fellen & sakraler Musik. Betreten Sie die WUNDERKAMMERN der Mona Fux, geschaffen aus Eisen & Holz/ Samt & Seide/ Knochen & Steinen/ Liebe & Geist. Lassen Sie sich verzaubern von Venus & Kirke/ Stella Mari & Medea/ Shiva & Parvati. Sie alle sprechen von weiblicher Macht und männlichem Begehren - Liebe & Tod/ Körper & Geist - Hereinspaziert! SKULPTUR Die bis zu 4 Meter hohen Skulpturen aus rostigem Eisen oder Edelstahl haben improvisa- torischen Charakter. Die Einzelteile sind aneinander gefügt, technische Perfektion strebe ich nicht an. Orientierungspunkt ist die Figur, ob Mensch oder Tier, die ich einmal nur ange- deutet, einmal genauer “nachgezeichnet” aus Eisen erschaffe. KREATUR Die Kreaturen sind Energiewesen aus anderen Welten, denen ich Körper gebe aus Metall & Knochen - zwei Materialien, deren Gegensätzlichkeit mich anzieht: das eine, scheinbar für die Ewigkeit gemacht, kalt & starr, das andere, anVergänglichkeit erinnernd, warm & zerbrechlich. In Zusammenarbeit mit dem Büro für urbane Simulationen / Ulli Kattenstroth arbeite ich an dem Projekt Genesis I, das die Reise der Kreaturen durch Raum & Zeit beschreibt. Und wisse, auf ihrer ewigen Reise warfen diese trächtigen Boten ihr unruhiges Augenmerk auf die in blutiges Lichtgetauchten & zerschmetterten Ruinen von Monaceros, um hier vom Moloch zu träumen.” Nun hocken sie auf den Abfallhalden der terrestrischen Zivilisation, um sich an deren Überresten zu laben...” NATURGEISTER Es sind launische Wesen, diese Schrats & Kielköppe, Pillewiggies & Kornböcke, die sich nur schwer “bannen” lassen. Aber für den, “der Augen hat, zu sehen” & natürlich für ein Schüsselchen Brei stellen sie sich manchmal als Modell zur Verfügung. So kann man auf den Schiefertafeln gar seltene & skurrile Wesen sehen. |
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