Energie der Farbe

"....Die Bilder des 42jährigen russischer und deutscher Herkunft sind
trotz ihrer klaren Gebautheit von außen allein nicht faßbar. Das ist
ihr Vorteil. Denn Kunst als Kind ihrer Zeit muß bekanntlich nicht das
wiederholen, was schon die Wirklichkeit klar erfüllt. Prib lernte
Kandinskys Schriften, besonders "Über das Geistige in der Kunst",
erst in Deutschland kennen. Sie ermunterten ihn, andere Bildungen zu
suchen. So ist in seinen Werken der 90er Jahre auch unsichtbares Leben
eingeschlossen, ein Leben mit Mühen, Zweifeln, Anfängen und Abbrüchen,
Haupt- und Nebenwegen.

("....")

Gegenstände und russische Worte blitzen auf, Wendungen markierend.
Das ist spannungsgeladene innere Malerei, die sich zu östlichen Wurzeln
bekennt. ......"

Astrid Volpert